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Menschen

Der Mensch, als Gottes Ebenbild geschaffen.

Oder welches Menschenbild haben wir?

Und, zählt wirklich jeder Mensch gleich viel?

Bild © Rainer Sturm, pixelio.de

Rechte

Menschen haben Rechte.

Diese sind geschützt und unabhängig von Herkunft, Religion, politischer Gesinnung oder sozialer Stellung.

Sollten Sie jedenfalls. Sind Sie es auch wirklich?

Bild © Rainer Sturm, pixelio.de

Religion

Es gibt unzählige Religionen auf der Welt.

Und viele Religionen gliedern sich wieder in Untergruppen, wie die christlichen Konfessionen.

Wer hat also die richtige Religion? Was ist für einen Menschen die rechte Religion?

Bild © Klaas Hartz, pixelio.de

christliche Kultur …

Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mich gespeist; ich bin durstig gewesen, und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich bin ein Fremdling gewesen, und ihr habt mich beherbergt; ich bin ohne Kleidung gewesen, und ihr habt mich bekleidet; […] Wahrlich, ich sage euch: Was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan!
Evangelium nach Matthäus 25, 35.36.40

Bild © Ferdinand Ohms, pixelio.de

Verpflichtung …

Völkerrecht und Verfasung verpflichten uns zur Hilfe.

Unabhängig von „Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Überzeugung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand.“

Art. 1, Allgemeine Erklärung der Menschenrechte vom 10.12.1948

Bild © Stephanie Hofschlaeger, pixelio.de

1914

Heute, über 100 Jahre nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs, der zu einem großen Teil nationalen Umtrieben geschuldet war …

1939

Heute, mehr als 75 Jahre nach Beginn des Zweiten Weltkrieges, der in Europa der ultimative Anstoß unfassbarer nationaler Auswüchse war …

1995

Heute, über 20 Jahre nach dem Massaker von Srebrenica …

… nach all den unsäglichen, auf nationale und fremdenfeindliche Motive zurückführbaren Gewalthandlungen, scheint die Welt immer noch kein besserer Ort geworden zu sein. Ganz im Gegenteil. Nationale Parolen, das Schüren ethnischer Konflikte und das Muskelspiel mit Waffen sind wieder auf dem Vormarsch.

Nationale und xenophobe Parteien und ebensolches Gedankengut werden wieder „salonfähig“. Mehr noch. Diese Ideen werden wieder mehrheitsfähig. Lernen wir nichts aus der Geschichte?

Das ganz große Feindbild unserer Zeit scheint der Islam zu sein. Statt von einer „jüdischen Weltverschwörung“ wird heute von der „islamischen Unterwanderung unserer Gesellschaft“ gesprochen.

  • Wohin kann das führen?
  • Muss man sich davor fürchten?
  • Kann bzw. soll man etwas dagegen tun?

Stammtischparolen wie „Versuch mal, bei denen eine Kirche zu bauen!“ oder „Ein neuer Hitler gehört her!“ hört man immer öfter und immer lauter. Und auch sie werden salonfähig.

Wollen wir das wirklich oder sollen wir aktiv dagegen auftreten und für unsere Prinzipien einer freien Gesellschaft geradestehen? Etwas gegen Ausgrenzung und Intoleranz tun, solange wir es noch tun können? Wollen wir verhindern, dass uns unsere Enkel dereinst die Frage „Warum hast du nichts getan? Hast du es nicht kommen sehen?“

Wollen wir wirklich nichts aus unserer leidvollen Geschichte gelernt haben?

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Wolf?

Ist es wirklich so, dass wir Menschen dem Mensch ein Wolf sein müssen?

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Hass?

Liegt es in unserer Natur, uns gegenseitig zu hassen?

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Trennendes?

Müssen wir ständig das Trennende suchen, sei es die Herkunft, die Sprache, das Aussehen oder die Religion?

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Blut?

Müssen sich daran immer wieder Konflikte entzünden, die in Hass und letztlich in Blut münden?

Urlaubszeit. Man schätzt das breite Angebot am Urlaubsort. London. Die vielfältige Küche, das bunte Treiben der Menschen. Das multikulturelle Flair gefällt … solange es nicht vor der eigenen Haustüre stattfindet.

Was nun, wenn man das Fremde kennenlernt und es nicht mehr fremd ist? Sinkt die Angst? Erkennt man im anderen auch einen Menschen, so wie du und ich? Aus Fleisch und Blut, voller Ängste und Hoffnungen,

Freude und Trauer? Kann es sein, dass ein Flüchtling aus Ghana, Nigeria, Tschetschenien oder Syrien ein verfolgter, schutzsuchender Mensch ist und nicht automatisch ein Verbrecher? Spielen dann die Hautfarbe, die Sprache, die Herkunft, die Religion nur mehr eine untergeordnete Rolle?

Florianiprinzip?
Bekanntes hilft und gibt Schutz. Das Fremde macht Angst. Zumal in einer Zeit der Umbrüche, wie sie die Globalisierung mit sich bringt. „Helfen ja, aber doch nicht bei uns, das sollen die anderen machen“. Aber man kann sich vor der Verantwortung, vor den großen Herausforderungen im Leben nicht wegducken. Denn: Wer soll es denn machen, wenn alle es auf den anderen schieben?

Ermunterung zur Begegnung mit anderen Menschen, mit „dem“ Anderen, sich mit „ihnen“ zu beschäftigen. Dazu wollen wir ermuntern. Das Fremde wird bekannt. Die „Flut“, „Krise“, „Welle“ bekommt ein Gesicht. Miteinander statt gegeneinander. Das ist es, was wir erreichen wollen. Denn jeder von uns will dereinst in einem friedlichen und prosperierenden Land leben. Eben: Miteinander.

Was wollen wir also erreichen?

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Aufklärung  statt  Stammtischparolen.

Wissen statt  Schlagzeilen.

Erfahrung   statt  Gerücht.

Neu-gierig (begierig nach Neuem)  statt  vorurteilsbehaftet.

Information  statt  Polemik.

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